Tony Blair versteht wegen Bernie Sanders und Jeremy Corbyn die Welt nicht mehr. Den Linken fehle doch die Wählbarkeit außerhalb der eigenen Parteien, so Blair gegenüber dem britischen Guardian. Dabei hat Blairs Zeit als Premierminister Labour die Wählbarkeit gekostet. Ob sich die Partei von seinem Vorsitz jemals erholen wird, ist fraglich.

Unter Blair wurde Labour zu einer weiteren wirtschaftsliberalen Partei.Weiterlesen →

Totgesagt, Abgeschrieben, auf dem Müllhaufen der Geschichte entsorgt, unnötig, out-dated, überholt, starr, etc…

Diese und ähnliche Attribute vernimmt man im tagespolitischen Kontext immer wieder im Zusammenhang mit der politischen Linken. Der Sieg des Neoliberalismus scheint vollkommen. Das ‚böse Ende der Geschichte‘ scheint eingetreten zu sein (lieber Francis Fukuyama du hattest leider nicht recht)[1]. Die Umweltverschmutzung wird immer gravierender. Weltweit herrscht ein Dauerzustand an Krisen, Kriegen und Katastrophen. Die Länder des globalen Nordens versuchen sich abzuschotten und so zu agieren, als ob sie das Leid der Welt, an welchem sie keinen unerheblichen Anteil haben, nichts angehen würde. Die Apologeten des freien Marktes sonnen sich in ihrem Triumph. Dass die Hypothesen auf denen der Neoliberalismus fußt, nämlich:

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